Bislang kaum Effekte

Cannabis ist seit anderthalb Jahren teilweise legalisiert. Das entsprechende Gesetz ist nach wie vor umstritten – jetzt gibt es eine erste wissenschaftliche Evaluierung. Demnach veränderte sich der Konsum kaum – auch der Schwarzmarkt bleibt.

Rund anderthalb Jahre nach der Teillegalisierung von Cannabis wurde eine erste Auswertung zu den Auswirkungen vorgestellt. Die Effekte sind demnach bisher begrenzt. So zeichne sich etwa ab, dass die jetzt erlaubten Anbauvereinigungen „für die vom Gesetzgeber beabsichtigte Verdrängung des Schwarzmarktes bislang keinen relevanten Beitrag leisten“, heißt es in der Evaluierung von den Universitätskliniken Hamburg-Eppendorf und Düsseldorf sowie der Universität Tübingen.

Bis April 2025 gab es demzufolge 222 genehmigte Vereine. Der Cannabisgesamtbedarf in Deutschland wird laut Bericht für 2024 auf 670 bis 823 Tonnen geschätzt. Davon wurden laut Schätzung weniger als 0,1 Prozent über die Anbauvereine gedeckt. Um den Schwarzmarkt zu verdrängen, „müssten die Rahmenbedingungen für die Genehmigung und den Betrieb von Anbauvereinigungen vereinfacht werden“, heißt es in der Pressemitteilung der Wissenschaftler.

Quelle: tagesschau 01.10.2025

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